Coral Pink Sand Dunes State Park Kanab Zion


Coral Pink Sand Dunes
leicht zu erreichende Sunsetlocation nahe Kanab

 

Auf Fototour zum Sonnenaufgang

 Unterkünfte:
Hotelempfehlung Shilo Inn Suites Kanab
Hotelempfehlung Holiday Inn Express Kanab
 Ausführlichere Infos hier.

Wer auf dem Weg von Page am Lake Powell Richtung Zion oder Bryce bzw. in umgekehrter Richtung fährt, für den ist der Coral Pink Sand Dunes Statepark ein absolut lohnenswerter Abstecher unweit des Highway 89.

Jahrelang sind wir dort vorbei gefahren, ohne dass wir diesem Park auch nur eine Sekunde Aufmerksamkeit geschenkt haben. Doch im Laufe der Zeit haben wir gemerkt, dass die Highlights des Südwestens nicht nur aus den großen Nationalparks bestehen. Gerade die oftmals unscheinbaren Stateparks bieten eine interessante Abwechslung.


Anfahrt:

Wanderung abseits der großen Düne

Warten auf den Sonnenuntergang

Von Kanab kommend fährt man den Highway 89 Richtung Norden (Zion/Bryce) und biegt nach 10 Meilen linkerhand auf die Hancock Road ab, welche als Scenic Backway ausgewiesen ist. Der Hancock Road folgt man für 7 Meilen, bis diese auf die Yellowjacket Road trifft. Dort biegt man links Richtung Süden ab und folgt der Straße für weitere 5 Meilen bis zum Parkeingang.

Von Zion/Bryce aus kommend folgt man dem Highway 80 Richtung Süden (Kanab) und biegt 6 Meilen südlich von Mount Carmel Junction rechts auf die Yellowjacket Road ab. Hier folgt man den Schildern zum Coral Pink Sand Dunes Statepark (Eintritt $6) bzw. Campground.

In unmittelbarer Nähe des Visitor Centers befindet sich der Parkplatz mit Zugang zu den größten Dünen. Über Holzplanken gelangt man zu einer Aussichtsplattform (wohl auch als Zuschauertribüne für Quad-Rennen gedacht), die auch den direkten Zugang zu den Dünen gewährt. Auf einigen Schildern kann man sich über Entstehung, Pflanzen- und Tierleben des Parks informieren.

Ganz früh morgens - kurz nach Sonnenaufgang

Das letzte Abendlicht

Der komplette Dünenkomplex (ca. 6 Meilen lang und 1 Meile breit) befindet sich einem Tal zwischen den Moquith Mountains im Osten und den Moccasin Mountains im Norden. Durch diesen Einschnitt entstehen schnelle Winde, die den erodierten Sandstein der umliegenden Berge aufnehmen und den körnigen Sand aufgrund nachlassender Windgeschwindigkeit im breiteren Teil des Tales wieder ablagern (sog. Venturi Effekt).

Ruhe findet man in dem Park eigentlich nur sehr früh morgens. Denn die Sanddünen sind für Quads (OTV) leider freigegeben. Somit hört man tagsüber meistens nur nervige Motoren und erkennt in der Ferne immer wieder die Quads mit den Fähnchen an der Antenne. Dementsprechend viele Reifenspuren sieht man nicht nur im Sand, sondern entdeckt diese auch später auf den Fotos.

Der Park ist ganzjährig geöffnet, wobei Frühling und Herbst aufgrund der angenehmen Temperaturen sehr angenehm sind. Von einem Besuch abzuraten ist an den Feiertagswochenenden Memorial Day (letzter Montag im Mai) und Labor Day (erster Montag im September), da viele Amerikaner sich dann in bzw. an den Sanddünen austoben. Ebenfalls sehr frequentiert ist dann der Zion Nationalpark.

beeindruckende Farben

Durch seine hohe Lage von ca. 1.830 Meter gibt es in der ganzen Region genügend Regenfälle, was man an der pflanzenreichen Natur gut erkennen kann.

Footsteps

Fototipp:

Der Coral Pink Sand Dunes State Park lässt jedes Fotografenherz höher schlagen. Besonders in der Morgendämmerung und zum Sonnenaufgang kann man in aller Ruhe wunderschöne Fotos machen. Durch die Winde der Nacht sind auch meistens sämtliche Spuren der OTVs verschwunden. Zur golden hour und zum Sonnenuntergang sind die Farben so intensiv, dass der Park seinen Namen absolut berechtigt trägt. Die vielfältige Pflanzenwelt bildet herrliche Kontraste. Ein Stativ darf absolut nicht fehlen!

Camping:

At the end of a perfect day!

Der Campingplatz (Reservierung s.u. bei den Links) mit 16 Plätzen liegt sehr idyllisch und gehört mit zu den schönsten Campgrounds in der Gegend. Besonders hervorzuheben sind die extrem sauberen Sanitären Anlagen. Jeder Stellplatz ist wie in den USA meistens üblich mit Feuerstelle, Grill und Tischbank ausgestattet. Besonders für Wohnmobilreisende ist dies eine sehr interessante Alternative für einen Zwischenstopp. Pro Nacht fällt eine Gebühr von $16 an. Falls der Campground belegt ist, bietet der Ponderosa Campground eine Alternative.

 Unterkünfte:
Hotelempfehlung Pioneer Lodge Springdale
Hotelempfehlung Best Western Zion Park Inn
 Ausführlichere Infos hier.

Tourenvorschlag:

Wer mehr Zeit hat, dem empfehle ich den Sonnenaufgang bei den Coral Pink Sand Dunes und einen Tagesausflug zum Toroweap Point. Entweder verbringt man (camping) dort die Nacht oder fährt rechtzeitig zurück, so dass man den Sonnenuntergang im Coral Pink Sand Dunes State Park erleben kann. Wer nicht mit dem Zelt oder Campmobil unterwegs ist, für den ist der Ort Kanab der optimale Standort zum übernachten. Kanab wächst stetig und ist in den letzten Jahren wirklich recht attraktiv geworden. Durch seine gute Nähe zum Zion Nationalpark kann man alternativ auch hier eine Unterkunft finden, falls alle Hotels im Zion ausgebucht sind.




(c) Michael Schlebach - Alle Rechte vorbehalten

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